Schreibe auf, was jedes Limit erfasst
Dieses Arbeitsblatt dient zur Prüfung einer Spot-Regel. Es beschreibt zu prüfende Kontrollen, ohne jede davon als verfügbare Produktfunktion vorauszusetzen. Notiere jeweils Einheit, Geltungsbereich, Zeitraum, Gebührenbehandlung und die genaue Bedingung für ein Zurücksetzen.
Bei einer kumulierten Kaufgrenze zählt ein Kauf auch nach dem Verkauf des Vermögenswerts weiter. Bei einer wiederverwendbaren Bestandsgrenze kann ein bestätigter Verkauf dagegen neuen Spielraum schaffen. Das sind unterschiedliche Erlaubnisse. Ein Neustart oder ein gewinnbringender Verkauf darf nicht unbemerkt einen neuen Ausgabenzeitraum eröffnen.
| Kontrolle | Zu klärende Frage | Was daraus nicht folgt |
|---|---|---|
| Limit je Order | Welchen Kaufbetrag samt definierten Kosten darf eine Order binden? | Wie viel wiederholte Käufe ausgeben dürfen |
| Gesamtausgabenlimit | Wie viel dürfen Käufe im genehmigten Lauf oder Zeitraum binden? | Wie viel nach Verkäufen investiert bleibt |
| Positionslimit | Welche Stückzahl oder welcher Wert darf gehalten und für Käufe gebunden sein? | Garantierter Höchstverlust oder Verkaufspreis |
| Kontoprüfung | Was binden alle Regeln, manuelle Bestände und offenen Orders zusammen? | Dass Bot-Budgets getrennte Guthaben sind |
Rechenbeispiel: Orderlimit eingehalten, Gesamtbudget überschritten
Alle Werte sind hypothetische Einheiten der Kurswährung, keine Anlagebeträge zum Übernehmen. Das kumulierte Laufbudget von 200 enthält 10 für Kosten: bereits gezahlte Gebühren plus Reserve für weitere Kosten. Je Order sind höchstens 60 Kaufwert erlaubt. Ausgeführte Käufe betragen 90 vor Gebühren; eine angenommene Kauforder kann noch 50 vor Gebühren beanspruchen. Verkäufe füllen dieses kumulierte Budget nicht wieder auf.
Verbleibender Kaufspielraum = 200 − 90 − 50 − 10 = 50. Ein geplanter Kauf über 60 hält das einzelne Orderlimit ein, würde aber 90 + 50 + 10 + 60 = 210 binden: 10 zu viel. Das Arbeitsblatt lehnt ihn ab. Es erhöht weder automatisch das Budget noch wählt es eine kleinere Order.
| Bestätigter Zustand | Ausgegebener Kaufwert | Offene Kaufbindung | Kostenansatz | Spielraum bis 200 |
|---|---|---|---|---|
| Vor weiterer Ausführung | 90 | 50 | 10 | 50 |
| 20 des offenen Kaufs ausgeführt | 110 | 30 | 10 | 50 |
| Restliche 30 bestätigt storniert | 110 | 0 | 10 | 80 |
- Verschiebe ausgeführte 20 aus der offenen Bindung zu den Ausgaben. Die ursprünglichen 50 weiter als offen zu zählen und 20 hinzuzufügen wäre eine Doppelzählung.
- Gib die restlichen 30 erst nach Prüfung des endgültigen Orderstatus und der Ausführungen frei. Eine Stornierungsanfrage ist noch keine Bestätigung.
- Die Stornierung gibt ungenutzten Spielraum frei, löscht aber die bereits gekauften 110 nicht. Erworbene Vermögenswerte bleiben in der Positionsprüfung.
- Verschiebe berechnete Gebühren innerhalb des Kostenansatzes von reserviert zu bezahlt, ohne sie zusätzlich dem Kaufwert zuzuschlagen. Die Summe bleibt nur in diesem Beispiel 10; rechne bei geänderten Kosten oder nötigen Reserven neu. Ein fester Ansatz begrenzt keine Markt-Slippage.
Berücksichtige die Bestände des gesamten Kontos
Zähle Vermögenswerte aus anderen Regeln und manuellen Käufen jeweils einmal. Eine offene Verkaufsorder senkt den Bestand noch nicht. Der dafür gesperrte Teil gehört bereits zum vorhandenen Bestand.
Ein separates hypothetisches Limit erlaubt 12 Einheiten eines erfundenen Vermögenswerts. Das Konto hält 8, davon sind 2 für einen Verkauf reserviert. Offene Käufe können 3 hinzufügen. Ein weiterer Kauf über 2 ergäbe 8 + 3 + 2 = 13 und scheitert am Positionslimit, selbst wenn Geld verfügbar ist. Nicht 8 + 2 + 3 + 2 rechnen: Die gesperrten 2 stecken bereits in den 8.
Soweit Binances MAX_POSITION-Filter gilt, erfasst er freie und gesperrte Basisbestände sowie offene Kaufmengen. Diese Börsenprüfung ist vom selbst gewählten Budget getrennt.
Bei einer Bewertung in Geld gehören Referenzpreis und Zeitpunkt dazu. Der Wert kann ohne Neukauf steigen. Auch die Anzahl offener Positionen sagt wenig über deren Größe. Prüfe alle Bot-Verpflichtungen gemeinsam, statt jedem Bot dasselbe vermeintlich freie Guthaben zuzuweisen.
Unklare Orders bleiben ungeklärte Verpflichtungen
Binances Kontodokumentation unterscheidet freie und gesperrte Guthaben und bietet Orderabfragen sowie Handelshistorie. Gleiche diese Daten ab, bevor Reservierungen erneut verwendet werden.
Laut Binance kann ein Timeout den Ausführungsstatus offenlassen. Es belegt keinen Fehlschlag; prüfe den Ausgang der ursprünglichen Order.
Im Binance-Ablauf von SharkRule muss eine unklare Order weitere Binance-Übermittlungen blockieren, bis Status und Ausführungen abgeglichen sind. Wiederholen, Neuladen, eine neue Regel oder ein neuer API-Schlüssel schaffen keine neue Erlaubnis. Bewahre Orderkennung, Zeit und Budgeteintrag auf, aber keine API-Geheimnisse in diesem Prüfprotokoll.
Kläre, was nach Pause oder Stopp bestehen bleibt
Nach der aktuellen SharkRule-Anleitung für echten Spot-Handel bleiben beim Pausieren neuer Käufe die Ausstiegsregeln vorhandener Positionen aktiv. Ein Stopp beendet neue Käufe und automatische Ausstiege, verkauft aber keine Restbestände. Bereits gesendete Orders werden dadurch nicht rückgängig gemacht. Prüfe den Status und anschließend das Börsenkonto.
Halte fest, welche Regel gestoppt wird, welche Orders geprüft werden und wer die Bestände abgleicht. Eine Stornierung betrifft nur den nicht ausgeführten Rest; sie macht einen abgeschlossenen Handel nicht rückgängig. Storniere nicht wahllos die Orders anderer Strategien im gemeinsamen Konto.
Häufige Fehler bei der Ausgabenerlaubnis
- Das Budget erhöhen, nur um einen Börsenmindestbetrag zu erfüllen. Passt keine zulässige Order, ist eine Prüfung nötig.
- Offene Orders und Kosten auslassen oder eine Teilausführung doppelt zählen.
- Kumulierte Ausgaben mit aktuellem Bestand verwechseln. Ein Verkauf kann Bestände abbauen, ohne das Kaufbudget zu erneuern.
- Eine Stop-Loss-Anweisung als garantierte Verlustgrenze behandeln. Kurssprünge, Slippage, Teilausführungen oder ausbleibende Ausführungen können den geplanten Ausstieg verhindern.
- Die lokale Zeitzone als Tagesgrenze voraussetzen oder beim Neustart Ausgaben vergessen. Notiere Zeitzone und tatsächliche Rücksetzregel.
Prüfliste vor dem ausdrücklichen Start
Vergleiche als nächsten Schritt dein ausgefülltes Arbeitsblatt mit Betrag pro Kauf und maximaler Kaufanzahl deines Sharks. Wenn du eine zulässige Binance-Verbindung vorbereitest, öffne die Binance-Einrichtungsanleitung unter Passende Anleitungen und prüfe die Rechte vor deiner Startentscheidung. Lass Auszahlungen für diesen reinen Orderablauf deaktiviert.
- Benenne Konto, Spot-Paar, Regel und aktuellen Modus. Prüfe Kontoanforderungen und geografische Beschränkungen.
- Notiere Betrag pro Kauf, maximale Kaufanzahl, Gesamterlaubnis und enthaltene Kosten. Kläre, ob Verkaufserlöse erneut nutzbar sind.
- Erfasse ausgeführte Käufe, offene Kaufbindungen und Bestände einschließlich anderer Regeln und manueller Aktivität.
- Lege fest, was einen Neukauf blockiert: verbrauchtes Budget, Positionslimit, fehlende Daten oder ungeklärte Order. Prüfe die im aktuellen Dashboard verfügbaren Kontrollen.
- Bestätige die Bedeutung von Pause und Stopp sowie die Prüfung offener Orders und verbleibender Bestände.
- Prüfe Kontrollen und Berechtigungen vor dem Start. Eine Kontoverbindung oder das Lesen einer Anleitung erlaubt noch keinen Handel.
Was diese Kontrollen nicht garantieren
Ein Budget verhindert weder Wertverluste noch Börsenausfälle, Verwahrungsprobleme oder Zugangsbeschränkungen. Gebühren und Slippage kosten Geld; eine Limit-Order kann unausgeführt bleiben. Eine Simulation hilft beim Prüfen des Regelverhaltens, belegt aber keine echten Ausführungen oder künftigen Ergebnisse.
SharkRule ist unabhängige Software ohne Zugehörigkeit zu oder Unterstützung durch Binance. Verfügbare Kontrollen hängen von Dashboard, Konto und Standort ab. Wir sind keine Finanzberater. Dieses Arbeitsblatt erklärt Mechanik und Grenzen, empfiehlt aber keine Vermögenswerte, Aufteilungen, Positionsgrößen oder Handelsstrategien.
Häufige Fragen
Sind 60 je Order dasselbe wie 60 Bot-Budget?
Nein. Mehrere Orders über 60 können zusammen mehr als 60 binden. Definiere Gesamterlaubnis, Zeitraum und ob Käufe nach einem Verkauf weiterzählen.
Gibt eine Stornierung den ganzen ursprünglichen Betrag frei?
Nur der bestätigt stornierte Rest darf aus der offenen Bindung entfernt werden. Ausgeführte Teile bleiben Käufe, Kosten zählen weiter und erworbene Vermögenswerte bleiben in der Positionsprüfung.
Verkauft ein pausierter Shark seine Bestände?
Nein. Beim echten Spot-Handel bleiben nach einer Kaufpause bestehende Ausstiegsregeln aktiv. Ein Stopp beendet auch automatische Ausstiege und verkauft keine Restbestände. Prüfe Status, Orders und Guthaben.
Zeigt das Budget meinen maximal möglichen Verlust?
Es beschreibt eine Erlaubnis, keinen garantierten Verlustausgang. Andere Bestände, Bots, Gebühren und Kontorisiken können weitere Mittel betreffen. Eine Ausstiegsanweisung garantiert keinen Preis.
Offizielle Dokumentation und Quellen
Mit KI-Unterstützung anhand der verlinkten offiziellen Dokumentation erstellt. Die Beispiele sind hypothetisch; es wurden keine Live-Konten getestet oder Renditen verglichen.
- Binance Spot: Guthaben, Orders und Handelshistorie
https://developers.binance.com/en/docs/catalog/core-trading-spot-trading/api/rest-api/account - Binance Spot: MAX_POSITION und Börsenfilter
https://developers.binance.com/en/docs/products/spot/filters - Binance Spot: unklarer Ausführungsstatus nach Timeout
https://developers.binance.com/en/docs/products/spot/rest-api - SharkRule: aktuelles Binance-Budget sowie Pause und Stopp
https://sharkrule.com/de/binance-trading-bot/