Aus einer Idee wird eine überprüfbare Anweisung
„Kaufen, wenn der Markt stark aussieht“ lässt Asset, Bedeutung von stark, Betrag und Prüfzeitpunkt offen. Eine überprüfbare Regel nennt Börsenkonto, genaues Spot-Paar, Daten, Vergleiche, Order und Limits. Ein leeres Pflichtfeld bleibt eine ausstehende Entscheidung. Weder Vorlage noch KI-Entwurf sollten diese stillschweigend treffen.
Trenne Marktsignal, Aktion und zwingende Prüfungen. Das Signal beschreibt einen Zustand; die Aktion beschreibt eine Order. Die Prüfungen entscheiden, ob diese Aktion gerade zulässig ist. Ein wahres Signal belegt weder Übermittlung noch Annahme oder Ausführung. Das Arbeitsblatt ist eine eigene Papierübung, keine ausführbare SharkRule-Konfiguration.
Kopiere das Arbeitsblatt und ergänze jede Entscheidung
| Feld | Einzutragen | Prüffrage |
|---|---|---|
| Identität | Name, Version, Börsenkonto und genaues Spot-Paar | Welches Konto und Asset sind betroffen? |
| Eingangsdaten | Quelle, Datenfeld, Einheit, Intervall und abgeschlossene oder laufende Kerze | Beziehen sich beide Werte auf den vorgesehenen Zeitraum? |
| Bedingungen A/B | Vergleich, Grenzwert und UND/ODER-Gruppierung | Zählt Gleichheit? Zustand oder Kreuzung? |
| Einstieg | Kauf oder Verkauf, Betrag mit Einheit, Orderart und gegebenenfalls Preislimit | Ist die Aktion vollständig beschrieben? |
| Pflichtprüfungen | Gültige frische Daten, Berechtigung, Guthaben, keine ungeklärte vorherige Order | Gelten sie für jeden Signalzweig? |
| Limits | Bindung je Aktion, Kosten, Gesamtobergrenze, maximale Aktionen und Wiederholung | Reservieren andere Orders bereits Guthaben? |
| Optionaler Ausstieg | Deaktiviert oder genaues Asset, Menge, Auslöser, Order und Limits | Wurde er separat geprüft und freigegeben? |
| Lebenszyklus | Ablauf, Pause, Fehlerbehandlung und erhaltene Aufzeichnungen | Was geschieht mit bereits gesendeten Orders? |
| Freigabe | Geprüfte Version, gewählter Modus und ausdrücklicher Start | Entspricht die Anzeige diesem Arbeitsblatt? |
UND verlangt beide Bedingungen, ODER mindestens eine
Im hypothetischen Beispiel bedeutet A: Der Schlusskurs einer abgeschlossenen Kerze liegt strikt über 100 Einheiten der Kurswährung je Asset-Einheit. B bedeutet: Das Volumen derselben Kerze liegt strikt über 200 Asset-Einheiten. Diese erfundenen Werte erklären die Logik; sie sind keine Handelsempfehlung. Bei einem Schlusskurs von genau 100 ist A falsch, bei einem Volumen von genau 200 ist B falsch.
UND liefert nur dann ein wahres Signal, wenn A und B wahr sind. ODER genügt eine wahre Bedingung; auch beide dürfen wahr sein. Die Operatorenreferenz von TradingView dokumentiert diese Bedeutungen, belegt aber keine SharkRule-Anbindung. Mehr Signale mit ODER beweisen keine besseren Trades; weniger mit UND beweisen kein geringeres Risiko.
| Schlusskurs | Volumen | A | B | A UND B | A ODER B |
|---|---|---|---|---|---|
| 101 | 250 | Wahr | Wahr | Wahr | Wahr |
| 101 | 180 | Wahr | Falsch | Falsch | Wahr |
| 99 | 250 | Falsch | Wahr | Falsch | Wahr |
| 99 | 180 | Falsch | Falsch | Falsch | Falsch |
Pflichtprüfungen müssen unabhängig vom Signalzweig gelten
Schreibe: alle Pflichtprüfungen bestanden UND (A ODER B). Nicht: (Pflichtprüfungen UND A) ODER B. In der zweiten Variante könnte B die Prüfungen umgehen. Bei ausgeschöpftem Budget, falschem A und wahrem B blockiert die erste Form die Aktion, während die zweite sie fälschlich zulässt. Klammern machen diese Unterscheidung sichtbar.
Dieses Arbeitsblatt verlangt gültige und frische Werte für beide Eingaben, bevor das Signal ausgewertet wird. Liegt der Schlusskurs bei 101 und fehlt das Volumen, lautet das Ergebnis „nicht ausgewertet: Volumen fehlt“; es gibt keine Aktionsfreigabe. Ersetze fehlende Werte nicht durch null und entferne B nicht. Das ist eine ausdrückliche Datenregel, keine allgemeine Eigenschaft von ODER: Gewöhnliche boolesche Logik kann bei einem wahren Zweig ohne den anderen auskommen.
Definiere erlaubtes Datenalter und Beobachtungsintervall in der tatsächlichen Regel. Ein aktueller Preis und das gestrige Volumen beschreiben nicht automatisch dieselbe Beobachtung. Veraltete, fehlerhafte oder einem anderen Paar zugeordnete Daten bestehen die Prüfung nicht, auch wenn der Zahlenwert einen Grenzwert überschreitet.
Budgetbeispiel: zwei Freigaben, acht Einheiten übrig
Angenommen, eine Papierregel erlaubt während ihres Laufs höchstens zwei Einstiegsübermittlungen. Jede reserviert 20 Einheiten der Kurswährung für den Kauf und 1 Einheit für Kosten. Die kumulierte Bindung darf 50 nicht überschreiten. Alle Beträge sind hypothetisch, keine Börsengebühren, Mindestwerte oder Empfehlungen. Gezählt werden Freigaben und Reservierungen, keine Ausführungen oder Gewinne.
Einstieg 1 reserviert 20 + 1 = 21. Zwei Einstiege binden 2 × 21 = 42; übrig bleiben 50 − 42 = 8. Ein dritter würde 63 erfordern, die Obergrenze also um 13 überschreiten und außerdem die Höchstzahl von zwei Einstiegen verletzen. Ein wahrer ODER-Zweig schafft kein zusätzliches Budget.
20 Einheiten der Kurswährung auszugeben ist etwas anderes, als 20 Einheiten des Assets zu kaufen. Die Coinbase-Orderreferenz trennt Produkt, Kauf-/Verkaufsrichtung und Orderkonfiguration, einschließlich Basis- und Kurswährungsmenge. Prüfe die jeweils geltenden Anforderungen; das Beispiel behauptet nicht, ein bestimmtes Paar akzeptiere eine Order über 20 Einheiten.
Behalte Bindungen durch offene Orders und ungeklärte Ergebnisse im Datensatz. Eine Zeitüberschreitung belegt keine gescheiterte Order. Gleiche tatsächliche Ausführungen und Kosten ab, bevor du die verfügbare Summe aktualisierst. Eine Regelpause beweist nicht, dass bestehende Börsenorders storniert wurden.
Beschreibe und genehmige den Ausstieg separat
„Später verkaufen“ ist keine vollständige Anweisung. Für einen automatischen Ausstieg müssen betroffener Bestand, Menge, genauer Auslöser mit Bezugswert, Orderart und Limits feststehen. Kläre Teilkäufe, Teilverkäufe und den Schutz davor, dieselbe Menge mehrfach zu verkaufen.
Ist kein Ausstieg gewählt, notiere „automatischer Ausstieg deaktiviert“. Dadurch wird weder eine Position geschlossen noch Verlust ausgeschlossen. Eine bisher nur zum Kauf freigegebene Regel darf ohne erneute Prüfung und Zustimmung keine Verkaufsanweisung erhalten. Auch ein KI-Vorschlag bleibt bis zur Annahme seiner genauen Parameter ein Entwurf.
Prüfe zuerst Entscheidungen, dann erst Ergebnisse
Typische Fehler sind gemischte Kerzenintervalle, die Verwechslung von „liegt darüber“ und „kreuzt nach oben“, fehlende Betragseinheiten oder eine Vorschau, die als Ausführung verstanden wird. Ein Arbeitsblatt deckt Unklarheiten auf, belegt aber keine Rentabilität.
- Lies die Regel mit genauem Konto, Paar, Einheiten und Intervall durch. Ersetze „hoch“, „bald“ und „klein“ durch gewählte Definitionen. Fehlen Entscheidungen, bleibt sie ungeprüft.
- Gehe alle vier UND/ODER-Zeilen durch. Ergänze Gleichheit bei 100 und 200, fehlende Daten, eine alte Beobachtung und ein falsches Paar. Notiere den erwarteten Entscheidungsgrund.
- Wiederhole eine wahre Beobachtung und anschließend dieselbe Ereigniskennung. Definiere erneute Aktionen und die Erkennung doppelter Zustellung. Die separate Cooldown-Anleitung erklärt die Wartezeitregeln.
- Teste ausgeschöpftes Budget, offene Order und unbekanntes Übermittlungsergebnis. Prüfe, dass B keine dieser Kontrollen umgehen kann.
- Prüfe optionalen Ausstieg, Teilausführungen und unzureichenden Bestand separat. Speichere die geprüfte Version, vergleiche sie mit den tatsächlich vorhandenen Bedienelementen und starte eine unterstützte Simulation ausdrücklich.
Nutze das Blatt zur Prüfung eines verfügbaren Entwurfs
Auf der unter Quellen verlinkten deutschen SharkRule-Startseite kannst du den aktuellen Ablauf für Regelentwürfe und virtuelle Mittel prüfen. Beschrieben werden Käufe nach Preisrückgängen oder Zeitplan, Rückfragen zu fehlenden Einstellungen und die Prüfung von Regeln und virtuellem Budget vor dem Simulationsstart. Vergleiche den Entwurf mit dem Arbeitsblatt und nutze nur tatsächlich angebotene Bedingungen. Beliebige UND/ODER-Kombinationen sind durch diese Anleitung nicht als Funktion bestätigt.
Papierprüfung und Simulation garantieren weder echte Ausführungen noch Erträge. Gebühren, Slippage, Nichtausführungen, Börsenausfälle und Verluste bleiben möglich. Verfügbarkeit richtet sich nach Konto, Standort und aktuellem Dashboard. SharkRule ist unabhängige Software ohne Zugehörigkeit oder Empfehlung durch die genannten Börsen und Werkzeuge. Der Text erklärt Abläufe und ist keine Finanz- oder Anlageberatung.
Häufige Fragen
Kann ich bei einer Regel ohne Code Entscheidungen offenlassen?
Nein. Die Eingabeform ändert sich, nicht der Bedarf an eindeutigen Vorgaben. Konto, Paar, Bedingung, Betrag, Order, Limits und optionaler Ausstieg brauchen klare Festlegungen.
Darf ODER ein Ausgabenlimit umgehen?
In diesem Arbeitsblatt nicht. Beide Signalalternativen stehen unter der Voraussetzung, dass alle Pflichtprüfungen bestanden sind. Prüfe die Klammern und teste ein wahres Signal bei ausgeschöpftem Budget.
Zählt ein fehlender Indikator als falsch?
Hier wird das Signal erst mit zwei gültigen und frischen Eingaben ausgewertet. Fehlende Daten führen zu keiner Freigabe und einem dokumentierten Grund, auch wenn der andere ODER-Zweig wahr ist.
Kann ich das Beispiel in SharkRule importieren?
Es ist eine Prüfhilfe, kein Importformat und keine bestätigte verfügbare Strategie. Welche Eingaben darstellbar sind, bestimmt der aktuelle Baukasten. Ersetze nicht unterstützte Vorgaben nicht stillschweigend durch andere.
Offizielle Dokumentation und Quellen
Mit KI-Unterstützung anhand der verlinkten offiziellen Dokumentation erstellt. Die Beispiele sind hypothetisch; es wurden keine Live-Konten getestet oder Renditen verglichen.
- TradingView: logische Operatoren und Gruppierung
https://www.tradingview.com/pine-script-docs/language/operators/ - Coinbase Advanced Trade: Orderfelder und Konfiguration
https://docs.cdp.coinbase.com/api-reference/advanced-trade-api/rest-api/orders/create-order - SharkRule: Regelentwurf und Prüfung mit virtuellem Guthaben
https://sharkrule.com/de/