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Polymarket Gebühren und Slippage: Orderkosten richtig berechnen

Der beste sichtbare Preis reicht nicht aus, um eine ganze Order zu kalkulieren. Berücksichtigen Sie die Menge je Preisstufe und prüfen Sie zusätzliche Entgelte getrennt. Sonst fehlen Kosten oder derselbe Preiseffekt wird doppelt gezählt.

Geprüft am 12. September 2026

Von SharkRule · Mit KI-Unterstützung erstelltes Lernmaterial

Eine eindeutige Preisreferenz wählen

Angenommen, der beste Kaufpreis beträgt 0,41 USD und der beste Verkaufspreis 0,45 USD. Der Spread ist 0,04 USD, der Mittelpunkt 0,43 USD. Wer sofort kaufen möchte, muss die Verkaufsseite prüfen; der Mittelpunkt ist kein zugesagtes Verkaufsangebot.

Alle Zahlen sind fiktive Rechengrößen in USD. Sie sind keine aktuellen Marktpreise. Dokumentieren Sie Token, Buchseite und Aufnahmezeitpunkt, damit eine spätere Abweichung nachvollziehbar bleibt.

Zwölf Anteile über drei Preisstufen

Insgesamt ergeben sich 5,62 USD und ein Durchschnittspreis von 0,468333… USD. Zwölf Anteile zum besten Verkaufspreis hätten 5,40 USD gekostet. Die Differenz von 0,22 USD entsteht, weil auf dieser Stufe nur vier Anteile verfügbar sind.

Ein Limit von 0,47 USD erlaubt in diesem Buch höchstens zehn Anteile. Dass der Durchschnitt aller zwölf unter 0,47 liegt, erlaubt keine einzelnen Ausführungen zu 0,50. Das Limit gilt für die Ausführungspreise.

Fiktive Verkaufsangebote
PreisVerfügbarVerwendetTeilbetrag
0,45 USD441,80 USD
0,47 USD662,82 USD
0,50 USD1021,00 USD

Den Preiseffekt nicht zweimal als Kosten ansetzen

Gegenüber dem besten Verkaufspreis beträgt die Differenz 0,22 USD. Gegenüber dem Mittelpunkt ergibt sich 5,62 − 5,16 = 0,46 USD. Davon entfallen 0,24 USD auf den Abstand vom Mittelpunkt zur besten Verkaufsstufe und 0,22 USD auf weitere Preisstufen.

Wenn der Nominalbetrag bereits aus den Ausführungspreisen berechnet wurde, dürfen diese 0,46 USD nicht nochmals als Gebühr addiert werden. Nennen Sie die Referenz, wenn Sie Slippage ausweisen, und trennen Sie Preisvergleich und tatsächliche Entgelte.

Aktuelle Entgelte am konkreten Ablauf prüfen

Prüfen Sie die aktuellen Marktbedingungen, Maker/Taker-Eigenschaft und mögliche Builder-Entgelte des verwendeten Dienstes. Eine pauschale Aussage aus einem älteren Tutorial über Gebührenfreiheit kann den heutigen Ablauf unvollständig beschreiben.

Kosten für Einzahlung, Umwandlung oder Auszahlung sind weitere Vorgänge. Ordnen Sie jede Position dem tatsächlichen Anbieter und der richtigen Einheit zu. Aus Drittanbietergebühren lässt sich keine SharkRule-Preisliste ableiten.

Eine Limit-Order kann sofort Liquidität nehmen. Wer im Budget ausschließlich das Bereitstellen von Liquidität modelliert, muss diesen Fall gesondert prüfen.

Eine überprüfbare Budgetentscheidung

Für die Übung gelten 5,70 USD Budget und eine fiktive Kostenreserve von 0,20 USD. Die Reserve ist keine echte Gebühr. Der kalkulierte Gesamtbetrag lautet 5,62 + 0,20 = 5,82 USD. Die Order über zwölf Anteile muss deshalb blockiert werden.

Der Bot darf das Budget nicht stillschweigend erhöhen, damit der Test gelingt. Er sollte den Sperrgrund dokumentieren und eine Änderung der Parameter der Nutzerentscheidung überlassen.

  • Ergebnistoken, Buchseite und Datenalter prüfen.
  • Zulässige Preisstufen bis zum Limit aufsummieren.
  • Erreichbare Menge und Nominalbetrag bestimmen.
  • Verifizierte Entgelte ohne doppelte Preiseffekte ergänzen.
  • Bei fehlenden Daten, unklaren Kosten oder Budgetüberschreitung pausieren.

Schätzung und tatsächliche Ausführung abgleichen

Berechnen Sie nach der Ausführung Menge, Durchschnittspreis und tatsächliche Entgelte aus bestätigten Daten. Falls Teile fehlen, lautet das Ergebnis vorerst ‘nicht abgeglichen’, nicht ein erfundener genauer Betrag.

Eine spätere Verkaufskalkulation benötigt die aktuelle Kaufseite eines neuen Orderbuchs. Einstiegspreis und damalige Tiefe sind keine Zusicherung für den Ausstieg. Halten Sie beide Kalkulationen getrennt fest.

Verwahrung, Berechtigungen und Zulässigkeit

Ohne Verwahrung bedeutet, dass Mittel in einer vom Nutzer kontrollierten Wallet bleiben. Handelsrechte, Risiken von Smart Contracts und mögliche Verluste entfallen dadurch nicht. SharkRule ist unabhängig von Polymarket; eine Zugehörigkeit oder Empfehlung durch Polymarket wird nicht behauptet. Dies ist Softwarewissen, keine Finanz- oder Anlageberatung. Für die Handelsberechtigung gelten die aktuellen geografischen Beschränkungen von Polymarket.

Aktuelle geografische Beschränkungen prüfen

Häufige Fragen

Sind Limit-Orders automatisch gebührenfreie Maker-Orders?

Nein. Eine Limit-Order kann vorhandene Liquidität nehmen. Entscheidend sind ihr Verhalten und die aktuellen Gebührenbedingungen.

Sind 0,20 USD die aktuelle Gebühr?

Nein. Der Betrag ist eine ausdrücklich fiktive Reserve für die Budgetprüfung.

Muss der Spread auf den Ausführungsbetrag aufgeschlagen werden?

Nicht zusätzlich, wenn der Betrag bereits mit den tatsächlichen Ausführungspreisen berechnet ist. Der Spread beschreibt dann einen Preisabstand.

Ihr Arbeitsblatt

Kopie speichern und lokal ausfüllen. Nur öffentliche Kennungen verwenden, niemals Passwörter, private Schlüssel, Wiederherstellungswörter oder API-Geheimnisse. Das Dokument verbindet kein Konto und sendet keine Orders.

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Quellen und weiterführende Informationen

Wie dieser Leitfaden entstand

Mit KI-Unterstützung anhand der verlinkten offiziellen Quellen erstellt. Zahlenbeispiele und Entscheidungsgrenzen wurden mit lokalen deterministischen Prüffällen kontrolliert. Es gab keine echten Trades, keinen Rentabilitäts-Backtest und keine unabhängige Expertenprüfung. Dokumentationsstand: 12. September 2026; spätere Änderungen bei den verlinkten Anbietern prüfen.